Produktion & Logistik

Produktion als „Strategischer Erfolgsfaktor“

Erfolg

Früher wurden Produktionen, und teilweise heute leider immer noch, nur als Kostenfaktoren angesehen. Daraus entstanden viele Outsourcing- und Verlagerungsprogramme bevor man das Potential voll ausschöpfte. Mit folgenden Hauptansätzen kann ich Ihre Produktion zu einem strategischen Erfolgsfaktor umbauen:

Form der Zusammenarbeit

Die besten Resultate mit einer hohen Wirksamkeit kann ich Ihnen im Rahmen eines Interim-Managements erzielen (siehe „Interim-Management“). Andere Formen der Zusammenarbeit sind jedoch auch möglich wie das Coaching eines Produktions-Teams oder auch die Bearbeitung einzelner Prozess-Optimierungs-Themen als Coach oder als Consultant. Durch mein breites Netzwerk mit verschiedenen Organisationen kann auch zusätzliche Drittunterstützung beigezogen werden.

Leistungen

1. Entwicklung eines Produktionssystems

Jede Firma hat ein „Produktionssystem“. Selbst reine Dienstleistungsunternehmen bezeichnen gewisse Funktionen in ihrem Unternahmen als „Produktion“. Viele Firmen, insbesondere auch im industriellen Umfeld, kennen ihr Produktionssystem jedoch selber nicht weil es nicht systematisch erfasst und dokumentiert ist und somit vielfach auch nicht konsequent auf die Firmenstrategie und den Markt ausgerichtet ist.

Durch die notwendige Ausrichtung auf die Firmenstrategie und den Markt kann ein Produktionssystem auch nicht einfach kopiert werden. Sicher können einzelne Elemente ganz oder teilweise von solchen Systemen (wie Toyota Production System) kopiert werden. Die Integration aller Elemente mit den zahlreichen Verknüpfungen zu den andern Bereichen bleibt jedoch für jede Firma einmalig. Auf der Grundlage meines Basis-Systems, „PL-Production-System for Series Production“ mit vielen Tools kann ich Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse, d.h. Ihre Strategie und Ihre Marktverhältnisse abgestimmtes System entwickeln und dokumentieren. Series-Production beinhaltet dabei eine grosse Bandbreite zwischen Kleinstserien bis Grossserien oder sogar im Übergang zur Massenproduktion. Doch sogar im klassischen Anlagenbau gibt es Ansätze wo daraus einzelne Elemente übernommen werden können oder aber die Herstellung von mehr oder weniger genormten Basis-Einheiten bereits als Kleinserie-Produktion betrachtet werden kann.

2. Produktionslogistik

Die Logistik ist in modernen Produktionseinheiten oft ein zentraler Punkt und kann oder darf nicht mehr von der eigentlichen Produktion getrennt betrachtet werden. Beim klassischen Zielkonflikt zwischen Lagerbestand und Lieferfristen kann oft nur die reine Produktion einen Ausweg schaffen, nämlich die drastische Reduktion der Durchlauzeit. Dabei müssen vielfach auch Fragen der Herstellprozesse (Prozessentwicklung) berücksichtigt oder auch die Produktentwicklung beigezogen werden (siehe dazu auch unter „Innovationsprozess“).

Jedes Planungs- und Steuerungsmodell hat seine Vor- und Nachteile. Schlussendlich geht es jedoch immer darum, den Einlastungs-Punkt des Kundenauftrages so zu gestalten, dass ein Optimum erreicht werden kann. Dabei spielt die notwendige Lieferbereitschaft gegenüber dem Kunden eine entscheidende Rolle. Ein solches Modell wird sicher auch durch den Einsatz eines PPS (Produktions-Planung und Steuerung) beeinflusst. Ein solches System, selbst wenn es auch von einem Marktführer angeboten wird, darf jedoch nie höher bewertet werden als die Anforderungen der Strategie und des Marktes. Bei konsequenter Suche eines Optimums finden sich meistens jedoch auch bei hoch standardisierten PPS-Systemen gute Lösungen.

Der Materialfluss sowie das Gebinde-Konzept haben oftmals einen entscheidenden Einfluss auf die Performance einer Produktion, aber sogar auch auf die generelle Marktleistung.

Aus meinen Erfahrungen, über praktisch meine gesamte berufliche Karriere, mit der konsequenten Dokumentierung von Lösungen und Systemen, kann ich sicher auch für Ihre Produktionslogistik eine Lösung finden, die für Ihre Firma zu einem strategischen Erfolgsfaktor werden kann.

3. Innovationsprozess

Innovation ist eine zentrale Säule zur Erfüllung des Hauptzweckes jeder Unternehmung und jeder Organisation (auch Non-Profit-Organisationen): “Ergebnisse erzielen und das langfristige Bestehen sicherstellen”.

Time to Market als entscheidender Performance-Indikator

Time to Market Der Faktor Zeit im Innovationsprozess beeinflusst das Ergebnis einer Unternehmung viel stärker als andere Faktoren wie die Marge oder die Innovationskosten. Ein Basis-Modell der Hauptprozesse einer Unternehmung und der Schnittstellen zueinander hilft mir immer, den Innovationsprozess, auch Prozess „Vom Kunden zum Kunden“ genannt, im gesamten Zusammenhang zu beleuchten.

Innovations-Transfer im „Zieh-Prinzip“

Innovation In vielen Unternehmungen spielt die Produktion im Innovationsprozess eine viel zu passive Rolle. Es herrscht das „Stoss-Prinzip“, d.h. das R&D „stösst“ die neuen Entwicklungen durch die Produktion in den Markt. Ich biete Ihnen Modelle eines Innovations-Transfers vom R&D in die Produktion um Time to Market optimal zu unterstützen und auch um „Bananen-Projekte“ (Produkt reift beim Kunden) zu verhindern.

Verhinderung von „Bananen-Projekten“

Bananen Kommt Ihnen die Situation bekannt vor? Produkte sind im Markt oder mussten wegen der Konkurrenz auf den Markt gebracht werden obschon sie noch Kinderkrankheiten aufweisen. Ich biete Ihnen Rezepte und Ansätze um dies zu verhindern ohne dass Time to Market darunter leidet. Ein zentraler Punkt bildet dabei eine „produktionsgerechte Konstruktion“ (Design for Manufacturability).

4. Lean-Zellen, das Herz oder das Zentrum der wertschöpfenden Tätigkeiten

Die Bildung von Fertigungszellen und die Ausgestaltung dieser Zellen nach den Prinzipien von Lean-Production ist vielfach der Schlüssel zum Erfolg eines Produktionssystems. Nebst den Effekten die sich in der Ausgestaltung ergeben, erlaubt es ein schrittweises Vorgehen eines Veränderungsprozesses. Eine erste Zelle kann auch „Keimzelle“ für weitere Einheiten bilden. Die Bildung von Zellen zwingt zu systematischer Segmentierung mit einer konsequenten Ausrichtung auf den Markt. Im Weiteren ergeben sich psychologische Effekte. Die wirkliche Wertschöpfung, das was in den Zellen passiert, kann besser erfasst und visualisiert werden.

Fliessfertigung mit integrierten Linien, eine Spezialität der PL-Consulting GmbH

Fliessfertigung Dass eine fliessende Fertigung gegenüber traditioneller Batch-Fertigung viele Vorteile hat ist hinlänglich bekannt. Es ist aber auch bekannt, dass Fliessband-Fertigung, also falsch verstandene Fliessfertigung, erhebliche Nachteile aufweist. Der Film „Modern Times“ von Charlie Chaplin zeigt dies zwar überspitzt, aber eben doch sehr trefflich. In den 90er Jahren hatte ich die Gelegenheit, zusammen mit der Technischen Universität München, ein Konzept der „Integrierten Linien“ zu entwickeln das die Nachteile der beiden Systeme, Fliessband und Einzelarbeit, abschwächt und die Vorteile voll zur Geltung bringt. Was sich bei vielen von mir gestalteten „Integrierten Linien“ bewährte und immer noch bewährt, wird sich sicher auch bei Ihnen erfolgreich umsetzen lassen.

Arbeitsplatzgestaltung, wenig Aufwand mit viel Wirkung

Arbeitsplatz Eigentlich müsste dieses Gedankengut in den hoch entwickelten Ländern längst zu den Grundlagen der Industrialisierung gehören. Auch in den „besten Betrieben“ sehe ich jedoch immer noch grösseres Potenzial. Im Zusammenhang mit KVP-Systemen aber auch MTM sind oft noch mehr Einsparungen möglich als man denkt. Lassen auch Sie sich durch meine Impulse, meine Hartnäckigkeit (nur was umgesetzt ist bringt Nutzen) und mein geschultes und kritisches Auge weiterbringen.

Optimierte und beherrschte Prozesse, das Fundament für vieles

Prozesse Nicht beherrschte Prozesse verursachen höhere Kosten und machen unter Umständen die Differenz zwischen Gewinn und Verlust aus. Sie können jedoch auch massiv die Durchlaufzeit und somit die Lieferbereitschaft und die Termintreue negativ beeinflussen und den Unterschied zum Mitbewerber ausmachen. Im Weiteren sind sie oft verantwortlich für die schlechte Qualität der Produkte beim Kunden. Jede Qualitätsprüfung ist nur ein Filter und lässt einen gewissen Teil an schlechter Ware passieren, was wiederum zu Folgekosten bis zum Verlust von Kunden führen kann. Lassen Sie sich von meinen Rezepten zur Erreichung beherrschter Prozesse überzeugen.

Auch die „weichen Faktoren“ müssen einbezogen werden

Zahnradgrafik Alle sprechen vom Einfluss der Firmenkultur auf das Geschäft. Die Kultur und das entsprechende Verhalten der Mitarbeitenden kann jedoch nicht per Dekret verordnet werden. Man kann aber mit unterstützenden Massnahmen die Kultur und das Verhalten beeinflussen. Es ist einerseits das persönliche Vorbild, andererseits aber durchaus konkrete „Programme“ wie KVP, Messen und Visualisieren, Teamarbeit (in einer Zelle oder integrierten Linie zwingend) oder aber auch ein 5S Programm und ein flexibles Arbeitszeitmodell. Aus meinem reichhaltigen Werkzeugkasten kann ich Ihnen auch hier Lösungen anbieten die optimal auf die Firmenstrategie und den Markt ausgerichtet sind.

5. Das Umfeld der Lean-Zellen

Jede Zelle, oder ein Verbund von Zellen, braucht ein funktionierendes Umfeld. Oft ist es sinnvoll den einzelnen Zellen eine gewisse Individualität und Teilautonomie zu geben. Das Umfeld wird jedoch von Vorteil eher zentralistisch gestaltet und geführt. Folgende Themen werden hier behandelt:

Auch in diesem Themengebiet ist eine optimale Abstimmung auf die Strategie und den Markt wichtig. Aus der Fülle von vorhandenen Tools kann ich Ihnen einen optimierten Mix sowie auf die Situation abgestimmte Prioritäten entwickeln und umsetzen.

6. Verlagerungen ins Ausland

Trotz Optimierungen in unseren „Hochlohnländern“ gibt es Situationen wo der Konkurrenzdruck zu gross ist und die Produktion ganz oder Teilweise ins Ausland verlagert werden muss. In meiner langjährigen Funktion als Verantwortlicher eines internationalen Produktionsnetzwerkes (Schweiz, Ungarn, China, Brasilien) dokumentierte ich systematisch die Faktoren die zu Erfolg und Misserfolg führten. Daraus entwickelte ich ein 8-Punkte-Erfolgsprogramm. Damit kann ich auch Sie unterstützen um eine Verlagerung ins Ausland nicht zu einem Fiasko werden zu lassen.